Störstoffe im Biogasprozess

Bei der Erzeugung von Biogas entstehen verschiedene Nebenprodukte, die den Biogasprozess stören.

Solche Störstoffe wie Schwefelwasserstoff (H2S) und Ammoniak (NH3) hemmen nicht nur die Methanogenese, sondern können das Säure-Basen-Gleichgewicht stark beeinflussen.

Welcher der beiden Stoffe stärker zur Geltung kommt, wird duch pH-abhhängige Gleichgewichte bestimmt.

Je saurer das Medium, desto mehr H2S wird freigesetzt, je alkalischer, desto mehr NH3.



Mit dem Einsatz von Donau Bellamethan können Sie beide Störstoffe schon direkt im Substrat reduzieren. Der Schwefelwasserstoff wird mittels Eisenionen gebunden, der Ammoniumgehalt durch eine leichte Verschiebung des pH-Wertes in Richtung Säure reduziert.

Schwefelwasserstoff und Ammoniak kommen erst gar nicht mehr in die Gasphase.


Je nach Substrat wird mehr oder weniger Schwefel in den Fermenter eingebracht, dementsprechend resultiert daraus die Schwefelwasserstoffkonzentration im Biogas.

Die Schwankungsbreite und die Durchschnittswerte von H2S und Ammoniak im Substrat sind laut der DVGW Studie 2006* wie folgt gegeben:


  Schwankungsbreite Durchschittswerte
Schwefelwasserstoff 50 – 30.000 mg/m³ 500 mg/m³
Ammoniak 0,01 – 2,5 mg/m³ 0,7 mg/m³


Da Anhand dieser Daten ersichtlich ist, dass sich der Schwefelwasserstoff viel gravierender auf den Biogasprozess auswirkt als der Ammoniak sollte das Augenmerk primär auf die H2S-Reduzierung gelegt werden.

 
*http://www.schwefelwasserstoff.de/biogasanlagen


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